Schweigepflicht

Schweigepflicht ist die Pflicht über alles, was im Zusammenhang mit der Behandlung bekannt wird, zu schweigen. Alle Psychotherapeuten unterliegen dieser Pflicht, das ist in der Berufsordnung so festgelegt.
Diese Schweigepflicht besteht auch gegenüber Ärzten, Lehrern, Schulbehörden, Ämtern und sonstigen Dritten. Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen gilt sie auch gegenüber den Eltern/Erziehungsberechtigten, sowie umgekehrt.

Wege in die Therapie

Eltern und Jugendliche können sich telefonisch direkt an uns wenden und ein Erstgespräch vereinbaren. Dafür ist keine ärztliche Überweisung nötig.
Einem Erstgespräch folgen weitere Vorgespräche, sogenannte probatorische Sitzungen, bevor eine Therapie vereinbart und ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt wird.
Gesetzlich versicherte Jugendliche ab 15 Jahren können sich auch ohne Wissen der Eltern an einen Psychotherapeuten wenden. Bei Privatversicherten müssen die Eltern informiert sein, da durch sie die Kostenübernahme bei der Krankenkasse veranlasst werden muss.

Diagnostik

In einem ersten Gespräch mit den Eltern oder dem Jugendlichen bekommt der Psychotherapeut einen ersten Eindruck von der Gesamtsituation, den Problemen und Konflikten.
Im Laufe der folgenden Termine kann sich das Bild über die Problematik vervollständigen und im ganzen Ausmaß erfasst werden. Alle Ergebnisse werden mit den Be- troffenen besprochen und eine gemeinsame Therapievereinbarung getroffen.
Ergänzend wird von ärztlicher Seite abgeklärt, ob körperliche Ursachen vorliegen oder an der psychischen Erkrankung beteiligt sind.

Kostenübernahme

Die Kosten der probatorischen Sitzungen und der psychotherapeutischen Behandlung werden bei nieder- gelassenen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei Privatversicherten übernehmen die Krankenkasse und die Beihilfestelle anteilig die Kosten, je nach individueller Vertragsvereinbarung.